Sollten alleinstehende Frauen und lesbische Paare Zugang zu Fruchtbarkeitsbehandlung haben?
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Offizielles Ergebnis — Frankreich
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Diese Abstimmung betraf eine wichtige französische Bioethik-Reform, deren prominenteste Änderung den Zugang zu medizinisch unterstützter Reproduktion, einschließlich Behandlungen mit gespendeten Spermien, auf weibliche gleichgeschlechtliche Paare und alleinstehende Frauen erweiterte.
Zuvor war der Zugang im Allgemeinen auf heterosexuelle Paare mit einem medizinischen Grund für Unfruchtbarkeit beschränkt. Die Reform beseitigte diese Einschränkung und ermöglichte es Frauen, eine Fruchtbarkeitsbehandlung zu erhalten, unabhängig davon, ob sie einen männlichen Partner oder eine medizinische Unfruchtbarkeitsdiagnose hatten.
Befürworter argumentierten, dass der Zugang einer Frau zur Fruchtbarkeitsbehandlung nicht von ihrer sexuellen Orientierung oder ihrem Beziehungsstatus abhängen sollte und dass verschiedene Arten von Familien gleich behandelt werden sollten.
Die Gegner argumentierten, dass die absichtliche Schaffung von Kindern ohne Vater ethische Fragen über die Interessen von Kindern aufwirft und dass die medizinisch assistierte Reproduktion in erster Linie medizinische Unfruchtbarkeit behandeln sollte, anstatt ein allgemeiner Weg zur Elternschaft zu werden.
Am 29. Juni 2021 gab die französische Nationalversammlung dem breiteren Bioethik-Gesetz mit 326 zu 115 Stimmen bei 42 Enthaltungen die endgültige Genehmigung. Diese parlamentarischen Summen gelten für die gesamte Bioethik-Gesetzgebung, die diese Reform sowie andere Maßnahmen umfasste.
VoteWorld Wortlaut angepasst von einer wichtigen Bestimmung eines französischen Parlamentsgesetzes. Saatgutabstimmungen sind Abstimmungen über das gesamte französische Bioethikgesetz und sollten nicht als separate parlamentarische Abstimmung über diese angepasste Frage allein interpretiert werden.